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Wusstet ihr, dass man bei einem Brokkoli den ganzen Kopf inklusive Strunk essen kann? Ja? Das ist super, denn viele Menschen denken tatsächlich, dass nur die zarten Röschen essbar sind und werfen den Rest des gesunden Gemüse in den Biomüll. Vielleicht liegt es daran, dass viele Menschen bei Brokkoli tatsächlich gerne auf TK-Kost zurückgreifen. Und hier gibt es eigentlich immer nur die Röschen und nie den ganzen Kopf zu kaufen. Aber, wie gesagt, man kann das ganze Gemüse verarbeiten. Geschmacklich erinnert der Brokkoli-Strunk an Kohlrabi. Und gerade bei der „Resteverwertung“ in der Küche ist das ganz gut zu wissen. Noch eine wichtige Information dazu: Wenn du den Strunk verarbeiten möchtest, dann solltest du ihn vorab großzügig schälen, damit der verholzte Teil entfernt wird.

Auf dem Foto seht ihr Kartoffel-Brokkolistrunk Puffer auf einem Sahne-Wirsing-Bett mit etwas angebratenem Speck. Dies ist wieder einmal ein perfektes Gericht, wenn du noch ein paar Kartoffeln vom Vortag übrig hast. Für die Puffer vermengst du Kartoffeln mit zuvor angeschmorten Brokkolistrunk-Würfeln und etwas Zwiebel und gibst je nach Menge und Konsistenz der Kartoffeln noch etwas Maisstärke dazu. Mit leicht feuchten Händen formst du aus dieser Masse kleine Puffer und brätst sie sanft in der Pfanne an. Während die Puffer langsam schmoren, etwas Speck in einer weiteren Pfanne anbraten und den klein geschnittenen Wirsing hinzugeben. Sobald Speck und Wirsing schön angebraten sind, mit etwas Weißwein ablöschen und mit Sahne verfeinern. Zum Schluss mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken und anrichten.